In uns schlafen Melodien, schlummern leise Poesien,
sie schweben und schweifen, sind nicht zu greifen.
Sie weben an Träumen, stricken Ideen,
die zerreissen,
weil sie nicht um Problemchen kreisen.
Die Laufmasche in unserem Denken
sollte uns in eine neue Richtung lenken.
Die Welt jedoch schubst weiter wild,
immer gerade, dorthin ins Fade
weiss, dass so die Lust abschwillt.
Die Masche läuft weiter, wir träumen hinterher,
unaufhaltsam, ungehorsam,
alles aber sind nur Ideen, kreuz und quer,
die mal flattern, poltern, knattern.
Ohne ans Tun zu denken, lassen wir uns weiter lenken.
Die Zauberformel müssen wir selber finden,
schleunigst,
um uns aus dem Korsett des Erwartbaren zu winden.
Unsere Stimmen heben an,
wir weben trällernd am Träumeteppich
irgendwann forte, später in Moll.
Kathartisch, herrlich?
Was schlummerte, wird wahr, was schwebte, schwillt an.
Und kann und will und soll. Wünsche-Route ohne Groll.
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